Mervin Smucker - Neuigkeiten zu meinen Workshops

Workshops & Trainings / Imagery Rescripting
30.04.2013
09:10

IRRT Workshop - Frankfurt

Datum: 26.04 – 28.04.2013

IRRT ist ein manualisiertes auf Imagination basierendes Verfahren zur Traumaverarbeitung. Visuelle und verbale Interventionen werden kombiniert, um Zugang zu belastenden Erinnerungen und Bildern zu gewinnen, diese sokratisch zu konfrontieren, transformieren und emotional zu verarbeiten. In drei Phasen werden dabei erst die belanstenden Erinnerungen und bezogene Emotionen/Kognitionen aktiviert, und dann durch Bewältigungs-Imagination die bildliche Vorstellung konfrontiert/modifiziert und selbstberuhigende Verhaltensweisen in die traumatische Szene eingeführt.  Es zeigte sich, dass IRRT zu einer schnellen Reduktion und deutlichen Linderung von Symptomen einer PTBS führt und maladaptive Einstellungen und Schemata (z.B. Schemata von Ohnmacht, nicht liebenswert sein, Verlassenheit, Selbsthass) modifiziert werden können, zudem kann die Fähigkeit der Betroffenen zur Selbstfürsorge, Selbstberuhigung und affektiven Selbstregulation gestärkt werden.  Die Anwendung von Imagination ermöglicht, dass die traumabezogene Schemata visuell mit den Augen des "traumatisierten Kindes" reaktiviert werden, um so aus der Sicht der heutigen Person angegangen, modifiziert und bearbeitet werden zu können.

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Tags:irrt,workshop,mervin smucker,
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Kim
01.05.2013
17:21
Diplom-Psychologe

Der dreitägige Kurs war für mich eine willkommene Ergänzung zur Schematherapieausbildung und hat nochmal wesentliche Aspekte hinzugefügt, die ich für meine Arbeit gut nutzen kann. Mervins Art des Vortrags war informativ und lebendig. Auch die praktische Übung des Verfahrens ist mir in der vertrauensvollen Umgebung der sehr netten Gruppe leicht gefallen. Gleich am nächsten Tag habe ich das neue Wissen in meiner Praxis umgesetzt und damit für mich vertieft und gesichert. Mir ist dabei noch einmal deutlich geworden, wie leicht sich die Nuancen im sokratischen Dialog verschieben. Man will ja nur einen kleine Stups in die "richtige" Richtung geben. Und wenn man nicht aufpaßt ist es vom Kollaborativen nur noch ein kleiner Schritt zum Direktiven. Der Versuch hat mir aber demonstriert, daß mehr Vertrauen in den inneren Prozess des Klienten einen sehr lebendigen Fluß ermöglicht, den man nur am Laufen halten sollte. Damit werden die Erfahrungen vom Klienten noch viel deutlicher als das ganz Eigene erlebt. So war meine erste IRRT-Sitzung ein voller Erfolg. Das hat mich überzeugt! Vielen Dank, ich freue mich auf die nächsten beiden Blöcke!

Kim
01.05.2013
17:22
Diplom-Psychologe

Der dreitägige Kurs war für mich eine willkommene Ergänzung zur Schematherapieausbildung und hat nochmal wesentliche Aspekte hinzugefügt, die ich für meine Arbeit gut nutzen kann. Mervins Art des Vortrags war informativ und lebendig. Auch die praktische Übung des Verfahrens ist mir in der vertrauensvollen Umgebung der sehr netten Gruppe leicht gefallen. Gleich am nächsten Tag habe ich das neue Wissen in meiner Praxis umgesetzt und damit für mich vertieft und gesichert. Mir ist dabei noch einmal deutlich geworden, wie leicht sich die Nuancen im sokratischen Dialog verschieben. Man will ja nur einen kleine Stups in die "richtige" Richtung geben. Und wenn man nicht aufpaßt ist es vom Kollaborativen nur noch ein kleiner Schritt zum Direktiven. Der Versuch hat mir aber demonstriert, daß mehr Vertrauen in den inneren Prozess des Klienten einen sehr lebendigen Fluß ermöglicht, den man nur am Laufen halten sollte. Damit werden die Erfahrungen vom Klienten noch viel deutlicher als das ganz Eigene erlebt. So war meine erste IRRT-Sitzung ein voller Erfolg. Das hat mich überzeugt! Vielen Dank, ich freue mich auf die nächsten beiden Blöcke!

Christof
01.05.2013
22:21
Dipl.-Psych., Dr., KJP, Schematherapeut

Erst fand ich die sokratische, weniger direktive Herangehensweise der IRRT befremdlich: Der Schutz des Kindes im Rahmen des Reparenting-Konzeptes hat in meinen Augen absolute Priorität; wenn hier der Therapeut aber als Modell zumindest einmal aufgetreten ist, kann der Patient innerhalb der IRRT erlernen, dies selber zu tun. Der Therapeut muss es nur aushalten können, Geduld haben und dem Patienten Zeit lassen, diese Form der Selbstfürsorge zu erlernen. Bei Patienten mit Schemata aus der Domäne 1 würde ich - zumindest zu Beginn der Behandlung - dennoch von der sokratischen Vorgehensweise absehen, im weiteren Verlauf aber durchaus darauf hinarbeiten. Bei Patienten mit anderen Schemata (Domäne 2 bis 5) kann es genau das sein, was die Patienten brauchen (Selbstwirksamkeit). Somit ist die IRRT eine wirklich tolle Ergänzung im Methodenpool eines Schematherapeuten. Danke Mervin.

Christof
01.05.2013
22:22
Dipl.-Psych., Dr., KJP, Schematherapeut

Erst fand ich die sokratische, weniger direktive Herangehensweise der IRRT befremdlich: Der Schutz des Kindes im Rahmen des Reparenting-Konzeptes hat in meinen Augen absolute Priorität; wenn hier der Therapeut aber als Modell zumindest einmal aufgetreten ist, kann der Patient innerhalb der IRRT erlernen, dies selber zu tun. Der Therapeut muss es nur aushalten können, Geduld haben und dem Patienten Zeit lassen, diese Form der Selbstfürsorge zu erlernen. Bei Patienten mit Schemata aus der Domäne 1 würde ich - zumindest zu Beginn der Behandlung - dennoch von der sokratischen Vorgehensweise absehen, im weiteren Verlauf aber durchaus darauf hinarbeiten. Bei Patienten mit anderen Schemata (Domäne 2 bis 5) kann es genau das sein, was die Patienten brauchen (Selbstwirksamkeit). Somit ist die IRRT eine wirklich tolle Ergänzung im Methodenpool eines Schematherapeuten. Danke Mervin.

Christof
01.05.2013
22:24
Dipl.-Psych., Dr., KJP, Schematherapeut

Erst fand ich die sokratische, weniger direktive Herangehensweise der IRRT befremdlich: Der Schutz des Kindes im Rahmen des Reparenting-Konzeptes hat in meinen Augen absolute Priorität; wenn hier der Therapeut aber als Modell zumindest einmal aufgetreten ist, kann der Patient innerhalb der IRRT erlernen, dies selber zu tun. Der Therapeut muss es nur aushalten können, Geduld haben und dem Patienten Zeit lassen, diese Form der Selbstfürsorge zu erlernen. Bei Patienten mit Schemata aus der Domäne 1 würde ich - zumindest zu Beginn der Behandlung - dennoch von der sokratischen Vorgehensweise absehen, im weiteren Verlauf aber durchaus darauf hinarbeiten. Bei Patienten mit anderen Schemata (Domäne 2 bis 5) kann es genau das sein, was die Patienten brauchen (Selbstwirksamkeit). Somit ist die IRRT eine wirklich tolle Ergänzung im Methodenpool eines Schematherapeuten. Danke Mervin.

Martin
02.05.2013
14:36
Dipl.-Psych.

Hallo Mervin, im Rahmen meiner Therapieausbildung an der Uni Gießen habe ich viele gute Workshops gehabt. Dein IRRT-Workshop gehört eindeutig zu den Highlights! Die IRRT direkt vom „Entdecker“ und einen so erfahrenen Therapeuten zu lernen ist mich für sehr bereichernd. Ich freue mich schon auf den nächsten Termin im September. Herzliche Grüße Martin

Ulrike
04.05.2013
20:49
Dipl. Psychologin PP

Eine spannende Fortbildung. Eindrucksvoll, die auf eine ganz eigene Art radikal sokratische Umsetzung der Arbeit mit Schemata. Wirkt auf den ersten Blick eher unspektakulär, scheint aber immens wirksam. Vielleicht auch, weil sie in der Praxis entwickelt wurde und somit ständig validiert. Erfordert Vertrauen und Mut sich auf den Prozess zu verlassen. Ich werde IRRT anwenden und bin sehr neugierig auf meine Erfahrungen und die Rückmeldungen der anderen Teilnehmerinnen. Danke bis September

Ulrike
04.05.2013
20:50
Dipl. Psychologin PP

Eine spannende Fortbildung. Eindrucksvoll, die auf eine ganz eigene Art radikal sokratische Umsetzung der Arbeit mit Schemata. Wirkt auf den ersten Blick eher unspektakulär, scheint aber immens wirksam. Vielleicht auch, weil sie in der Praxis entwickelt wurde und somit ständig validiert. Erfordert Vertrauen und Mut sich auf den Prozess zu verlassen. Ich werde IRRT anwenden und bin sehr neugierig auf meine Erfahrungen und die Rückmeldungen der anderen Teilnehmerinnen. Danke bis September

The-R
06.05.2013
16:55
Dipl.-Psych. PP (VT)

Sehr bereichernde Fortbildung, da eine tolle Ergänzung zum schematherapeutischen Arbeiten. Zunächst erschien mir die strikt sokratische Haltung in diesem "Kontext" befremdlich, je weniger ich nun aber direktiv arbeite und eher sokratisch belieb, desto intensiver gelingt der Zugang zum inneren Kind und zu nachhaltigen und funktionaleren Bewältigungsstrategien. Vielen Dank an den Dozenten. Ich freue mich sehr auf die kommenden Fortbildungen und bin sehr motiviert und schon ganz fleißig am IRRT durchführen und aufnehmen.

The-R
06.05.2013
16:58
Dipl.-Psych. PP (VT)

Sehr bereichernde Fortbildung, da eine tolle Ergänzung zum schematherapeutischen Arbeiten. Zunächst erschien mir die strikt sokratische Haltung in diesem "Kontext" befremdlich, doch je weniger ich nun aber direktiv arbeite und eher sokratisch bleibe, desto intensiver gelingt der Zugang zum inneren Kind und zu nachhaltigen und funktionaleren Bewältigungsstrategien. Vielen Dank an den Dozenten. Ich freue mich sehr auf die kommenden Fortbildungen und bin sehr motiviert und schon ganz fleißig am IRRT durchführen und aufnehmen.

The-R
06.05.2013
16:58
Dipl.-Psych. PP (VT)

Sehr bereichernde Fortbildung, da eine tolle Ergänzung zum schematherapeutischen Arbeiten. Zunächst erschien mir die strikt sokratische Haltung in diesem "Kontext" befremdlich, doch je weniger ich nun aber direktiv arbeite und eher sokratisch bleibe, desto intensiver gelingt der Zugang zum inneren Kind und zu nachhaltigen und funktionaleren Bewältigungsstrategien. Vielen Dank an den Dozenten. Ich freue mich sehr auf die kommenden Fortbildungen und bin sehr motiviert und schon ganz fleißig am IRRT durchführen und aufnehmen.

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